SZ 22.09.2026
06:00 Uhr

Offshore-Windkraft: Wie der Rückzug eines Unternehmens die Energiewende verzögern könnte


Bei milliardenschweren Windparks zur See droht der Stillstand, weil eine BP-Tochter offenbar das Interesse an den Projekten verliert. Es droht ein Dämpfer für die Industrie – aber eine einfache Antwort gibt es nicht.

Offshore-Windkraft: Wie der Rückzug eines Unternehmens die Energiewende verzögern könnte
BP-Tochter Jera Nex BP betreibt in der Nordsee bisher noch keine Offshore-Anlagen. Allerdings in der  Ostsee. Der Windpark Arcadis Ost 1 befindet sich nördlich von Rügen.
Stefan Sauer/dpa

„Oceanbeat“, das klingt nach Aufbruch, Dynamik, Rock ’n’ Roll. In der deutschen Nordsee aber steht es für Stillstand mit ungewisser Zukunft. Denn Oceanbeat West und East heißen die beiden Windpark-Megaprojekte der BP-Tochter Jera Nex BP. Die nötigen Flächen hatte BP 2023 ersteigert, für sagenhafte 6,8 Milliarden Euro. Entstehen sollen die Windparks bis 2032, aktueller Status: „in Entwicklung“.

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