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13.03.2026
16:18 Uhr
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Der Bundesgerichtshof prüft, ob die Glaubensgemeinschaft ein wichtiges Zeugnis der Verfolgung durch die Nazis zurückbekommen soll. Bisher sind die Dokumente in Händen eines Museums, das sich stur stellt.

Mit lilafarbenen Winkeln markierten die Nationalsozialisten KZ-Gefangene als Angehörige der Zeugen Jehovas. BERND THISSEN/DPA
Der Vergleich vor Gericht ist eine hohe Kunst, die vor allem vor Amtsgerichten gepflegt wird. Erfahrene Richterinnen und Richter stellen – gern mit sanftem Druck – dort Rechtsfrieden her, wo vorher erbitterter Streit herrschte. Solche Prozesse haben am Ende oft zwei Sieger. Beim Bundesgerichtshof (BGH) kommen Vergleiche fast nie vor, aber an diesem Freitag wollte die Senatsvorsitzende Bettina Brückner doch einen Einigungsversuch wagen.
In der KZ-Gedenkstätte Dachau stellt Christoph Wilker sein Buch „Die unbekannten Judenhelfer“ vor. Es erzählt die Geschichte der Zeugen Jehovas, die in der NS-Zeit selbst wegen ihres Glaubens verfolgt wurden – und doch immer wieder auch anderen Verfolgten halfen.
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