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07.09.2026
15:10 Uhr
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Ein AfD-Innenminister hätte Zugriff auf Staatsgeheimnisse – und würde jenen Verfassungsschutz kontrollieren, der die Partei als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft hat. Das löst große Sorgen aus.

Jochen Hollmann ist am Montagmorgen ganz normal zur Arbeit gekommen, um 6.30 Uhr, er ist meistens früh im Büro. Es gibt viel zu tun. Seit 2012 ist er Chef des Landesverfassungsschutzes in Sachsen-Anhalt, der dort eine Abteilung des Innenministeriums ist. Davor war er stellvertretender Leiter des Landeskriminalamtes und Chef des polizeilichen Staatsschutzes. Nach einer langen Karriere in Sicherheitsbehörden hat er noch ein gutes Jahr bis zur Rente, eigentlich.
Der Kanzler erklärt, dass der Bund das Grundgesetz in Sachsen-Anhalt durchsetzen könne, falls die Partei dort verfassungswidrige Politik machen wolle. Der Wahlsieger sucht nun Partner.
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