SZ 10.03.2026
15:54 Uhr

Kunst: Ein Raubtier im Zoo der Nationen


Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs ist Putins Reich wieder auf der Biennale in Venedig vertreten. Aber führt das wirklich dazu, dass sich die Welt durch Kunst begegnet, wie der Präsident der Ausstellung behauptet?

Kunst: Ein Raubtier im Zoo der Nationen
Ganz so plakativ wird es im russischen Pavillon in Venedig wohl nicht zugehen: Bild der Ausstellung „Superputin“ aus dem Jahr 2017 in Moskau. Yuri Kadobnov/AFP

Die Biennale in Venedig ist in der Kunst in etwa das, was die Olympischen Spiele und die Paralympics im Sport sind. Und genau wie bei Letzteren nun wieder russische Athleten unter russischer Flagge auftreten dürfen, werden russische Künstler ihre Werke auch wieder in einem russischen Pavillon zeigen, wenn am 9. Mai die Besucher aus Kunst, Kultur und Geld in die Giardini einfallen.

Eigentlich wollte Wolfram Weimer auf der Leipziger Buchmesse den Deutschen Buchhandlungspreis verleihen. Nach dem Verfassungsschutz-Skandal wurde die Veranstaltung jetzt abgesagt.

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