In der Antike finden sich bekanntlich Gottheiten für jede Lebenslage. Pheme war zuständig für Gerüchte, für den Klatsch aber auch für den Ruhm. Manchmal kommt sie in alten Schriften auch als Personifikation des Geredes vor, nicht als Göttin. Der Dichter Vergil etwa beschreibt ihren Leib als gefiedert und von Zungen, Mäulern und Ohren übersät. Ständig verbreite sie böse Kunde. Nachts schlafe sie nie. Eine unangenehme Zeitgenossin.
