SZ 22.09.2026
11:02 Uhr

Finanzbranche: Die Probleme der gehypten Online-Bank Revolut


Das Unternehmen steht wegen eines Hackerangriffs unter Druck. Interne Dokumente legen nah: Es ist wohl nicht das erste Mal, dass das Fintech mit Problemen zu kämpfen hat.

Finanzbranche: Die Probleme der gehypten Online-Bank Revolut
Nikolay Storonsky, genannt „Nik“ ist Revoluts Co-Gründer und Gesicht nach außen.
Jack Mikrut/Imago/TT

Es ist einer der rasantesten Aufstiege in der Fintech-Branche, eigentlich war das Unternehmen sogar auf dem Weg zu einem Multimilliarden-Börsengang. Doch dann das: Die Online-Bank Revolut ist auf Online-Betrüger hereingefallen. Diese hatten sich in einen italienischen Behörden-Account gehackt und auf diese Weise diverse Informationen verlangt. Weil europäische Banken zur Kooperation mit Regierungsstellen verpflichtet sind, schickte Revolut bereitwillig alles, darunter wohl auch Selfies zur Identifikation oder Passdokumente von rund 700 Menschen. Diese drohen die Gangster nun zu veröffentlichen, wenn das Unternehmen kein Lösegeld in Höhe von drei Millionen US-Dollar zahlen will.

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