„Was für ein Torwart“ – diesen Ausspruch über seine Nummer eins beim Spiel im Toumba-Stadion hat Jürgen Klopp nicht in Thessaloniki, der Heimat Alexanders des Großen, getroffen. Er hatte Urbig schon vor vier Tagen in München grundlegend gewürdigt. Aber der Ausruf passte sofort auch in die Stadt des großen Feldherrn. Wie Urbig in der zweiten Spielminute den Kopfball von Masouras parierte, das war eine starke Tat. Das deutsche Fußballtor ist kein Kriegsschauplatz, aber auf dem Weg zur Eroberung eines Stammplatzes kommt Urbig auffallend voran. Musste nach der frühen Glanzleistung zwar keine weitere Aufgabe von hohem Schwierigkeitsgrad lösen, aber er strahlte Ruhe und Gelassenheit aus, wenn es vor seinem Tor hitzig zuging, und leistete sich keine Nachlässigkeit, nicht mal eine geringfügige.
