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20.07.2026
14:50 Uhr
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Nach Spahns Rücktritt sucht die Union einen neuen Fraktionsvorsitzenden. Kommt diesmal die kleinere der beiden Schwesterparteien zum Zug? Was dafür spricht – und was dagegen.

Alexander Dobrindt und Markus Söder, beide CSU, im Februar in München IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Das Ego der CSU wird schon allein durch diese Spekulation kräftig gestreichelt. Das lässt sich gut zwischen den Zeilen heraushören, wenn man am Montag mit CSU-Leuten über die These spricht, dass nach dem Rücktritt von Jens Spahn jetzt Alexander Dobrindt, der Bundesinnenminister, Fraktionschef der Union im Bundestag werden könnte. Über die einmalige Situation also, dass einer aus der kleinen Schwesterpartei CSU und nicht aus der großen CDU im Parlament der neue zentrale Kopf der gesamten Union sein könnte.
Eben war der Fraktionsvorsitzende noch der mächtigste Mann nach dem Kanzler in der Bundes-CDU, angesichts der Empörung über die Leihmutterschaft musste Spahn seinen Rücktritt erklären. Was ist in den drei Tagen davor passiert?
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