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08.10.2026
10:21 Uhr
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Im Oktober 2016 hat der „freie Mann Wolfgang“ in Mittelfranken einen Polizisten erschossen. Ein Wendepunkt: Seitdem gehen Sicherheitsbehörden rigide gegen die „Reichsbürger“-Szene vor.

Der Polizistenmord von Georgensgmünd, hier das ehemalige Wohnhaus des verurteilten Täters, hat sich nicht nur ins Gedächtnis der mittelfränkischen Beamten eingebrannt.
Foto: Daniel Karmann/dpa
Ein Splitterregen, Schüsse von drinnen durch das Glas der Tür. Die Polizisten erwidern das Feuer, von drinnen wird weiter geschossen. Elfmal insgesamt, mit einer halbautomatischen Glock-Pistole. Daniel E., ein 32-jähriger SEK-Mann, wird getroffen, gerät ins Taumeln, trotz Schutzausrüstung. In der Nacht des Folgetags stirbt der Polizist an seinen Verletzungen.
In Chats eines Polizeihauptkommissars finden sich SS-Symbolik und gehässige Sprüche gegen Migranten. Fast zehn Jahre ist er suspendiert, der Freistaat versucht, ihn aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen. Ohne Erfolg.
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