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28.07.2026
13:23 Uhr
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Hunderttausende mussten sich vor den Bränden in Frankreich in Sicherheit bringen. Hier erzählen Urlauber und Anwohner von ihrem Bangen und ihrer Flucht, die sie manchmal in noch gefährlichere Gebiete führte.

Dieses Foto hat Rebecca Papin am Donnerstagabend in Biscarrosse gemacht. Rebecca Papin
2500 Feuerwehrleute, 18 Löschflugzeuge und 1500 Soldaten sind im Einsatz, um die Waldbrände rund um Bordeaux im Südwesten Frankreichs einzudämmen. In der beliebten Urlaubsregion ist bereits jetzt eine Fläche so groß wie die Stadt Köln abgebrannt. Mehr als 220 000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, darunter auch viele Touristen. Die Flammen sind derzeit unter Kontrolle, doch nun naht eine neue Hitzewelle. Die Trockenheit könnte die Brände erneut anfachen. Der Zusammenhalt ist groß, die Belastung für die Menschen vor Ort aber enorm.
Die Gesellschaft zittert, Amtsinhaber verzichten sogar auf die Simulation von Kontrolle, und das Monster entfaltet ungerührt sein Chaos. Über die Brände in Frankreich und das soziale Vertrauen, das überraschend intakt bleibt.
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