SZ 20.09.2026
13:20 Uhr

(+) Verpflichtung von Sandro Wagner: Hannover 96 wird zum Pulverfässchen


Sandro Wagner, Jonas Boldt und Martin Kind in einem Verein: Das kann gewaltig schiefgehen. Oder man kann die Beteiligten für ihren Mut loben.

(+) Verpflichtung von Sandro Wagner: Hannover 96 wird zum Pulverfässchen
Beim FC Augsburg in der Bundesliga wurde Sandro Wagner nach fünf Monaten entlassen. Klappt es bei Zweitligist Hannover besser?
Alexandra Beier/AFP

Nur für den Fall, dass Hannover 96 ein Fußballverein bleibt, der gelegentlich länger als erhofft auf ein Erfolgserlebnis warten muss, dürfte es lustig werden in Niedersachsens Landeshauptstadt. Zwei bis drei sieglose Spiele am Stück, da kann die gute Stimmung leiden. Bei dem Zweitligisten wird dann künftig nicht nur der am Samstag zum neuen Cheftrainer ernannte Sandro Wagner die Lage erklären, forsch und wortstark, wie man ihn kennt. Auch der Geschäftsführer Jonas Boldt, vom Wesen her ähnlich veranlagt wie Wagner, dürfte pointiert das Wort erheben. Und dann ist da noch Martin Kind, 82, früherer Vereinsboss und heutiger Aufsichtsratschef, der sich in der Disziplin „Mund halten, Ruhe bewahren“ selten hervorgetan hat.

Hannover-96-Boss Martin Kind kritisiert die Bundesliga für die Beendigung der Gespräche über einen Investoren-Einstieg. Er erklärt, ob er die DFL und seinen eigenen Verein bei der 50+1-Regel ausgetrickst hat - und er spricht über seine öffentliche Rolle als Bösewicht der Fußballbranche.

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