|
12.08.2026
14:54 Uhr
|
Russland erhöht die Produktion ballistischer Raketen.Die meisten davon erreichen ihre Ziele und töten immer wieder Zivilisten – auch weil der Ukraine die Abwehrraketen für ihre „Patriot“-Systeme ausgehen.

Es waren schlechte Nachrichten, die der Vizechef des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR für seine Landsleute bereithielt. Im Informationsportal RBC informierte Generalmajor Wadim Skibitzkiy nicht nur über Rekordzahlen an Raketen, Marschflugkörpern und Kamikazedrohnen, mit denen Russland die Ukraine in immer kürzeren Abständen angreift. Feuerte Russland im April 61 ballistische und Überschallraketen auf ukrainische Ziele ab, so waren es im Mai schon 107, im Juni 134 und im Juli 198 dieser Raketen. Andere Raketentypen und Drohnen mit eingerechnet, seien es im Juli gar etwa 380 auf die Ukraine abgeschossene Raketen gewesen, ergänzte RBC.
Der Ökonom Moritz Schularick kritisiert Verteidigungsminister Boris Pistorius scharf. Für die Modernisierung der Bundeswehr müsse gezielt in Waffensysteme der Zukunft investiert werden – und nicht in alte Kriegstechnik wie Panzer und Kampfjets.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: