|
22.06.2026
07:36 Uhr
|
US-Vizepräsident Vance spricht in der Schweiz mit Vertretern Irans. Nach Angriffen Israels auf Libanon hat das Regime in Teheran allerdings die Straße von Hormus erneut gesperrt.

Der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance (li.) neben Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und dem Premierminister Katars, Mohammed bin Abdulrahman Al Thani im Bürgenstock-Resort in der Schweiz. FABRICE COFFRINI/AFP
Eigentlich waren sie gekommen, um über die vermeintlich schwierigen Dinge zu verhandeln, über Zentrifugen und den Anreicherungsgrad von Uran. Am Sonntag aber müssen sich der mittlerweile am Vierwaldstättersee nahe Luzern eingetroffene US-Vizepräsident J. D. Vance und der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf erst einmal mit einem ganz anderen Problem beschäftigen, das vor allem in Washington bislang eher eine Nebenrolle spielte, im Vergleich zu den technisch komplizierten Atomfragen: die Lage in Libanon. Die Iraner hatten am Samstag klargemacht, dass es ohne eine Waffenruhe dort kein Abkommen geben werde, und nach erneuten israelischen Angriffen die Straße von Hormus gesperrt.
Nun ist es unterschrieben, das Papier, das den Krieg zwischen Iran und den USA beenden soll. Es trägt eine deutlich iranische Handschrift. Die Details.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: