SZ 11.03.2026
04:19 Uhr

(+) USA: Seeminen, Spritschock, Übernahmefantasien: Der Kampf um die Straße von Hormus


Iran blockiert die für den Öltransport so wichtige Meerenge und will sie offenbar verminen – die USA zerstören Minenleger, eskortieren aber bisher keine Tanker. Für Trump wird es an dieser Stelle nicht nur geografisch, sondern auch politisch eng.

(+) USA: Seeminen, Spritschock, Übernahmefantasien: Der Kampf um die Straße von Hormus
Der Rohöltanker Parnassos liegt vor Anker, nachdem der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus aufgrund des US-israelischen Konflikts mit Iran zurückgegangen ist. Benoit Tessier/Reuters

Inzwischen dürften auch amerikanische Autofahrer erkannt haben, welche Bedeutung die Straße von Hormus hat. Dort stehen sie zwar nicht im Stau wie zum Beispiel nach Feierabend auf der chronisch verstopften Interstate 495 um Washington. Aber der gegenwärtige Benzinpreis hat wesentlich mit diesem fernen Nadelöhr zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman zu tun, deshalb ist diese „Strait of Hormuz“ seit dem Beginn des Krieges gegen Iran Dauerthema in den US-Nachrichten.

Trump verwirrt wie gewohnt mit widersprüchlichen Aussagen: Erst erklärt er den Krieg gegen Iran für fast beendet, dann hat er „noch nicht genug erreicht“. Der hohe Ölpreis könnte den Republikanern gefährlich werden.

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