SZ 14.09.2026
09:04 Uhr

(+) US-Open-Sieger: Zverev zuckt zusammen und begreift: Er ist jetzt Champion von New York


Das gab es zuletzt 1989: Alexander Zverevs Sieg in Flushing Meadows ist der erste US-Open-Triumph eines deutschen Tennisspielers seit Boris Becker – danach erzählt Zverev, warum er in diesem Jahr so außergewöhnlich gut ist.

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Alexander Zverev hat es wirklich geschafft, er gewann bei den US Open seinen zweiten Grand-Slam-Titel.
Julian Finney/Getty Images via AFP

Ein kleiner Junge saß in der ersten Reihe des Interview Room 1. Seine Beine baumelten herab, sie reichten nicht mal bis zum Boden. Manchmal schaute er auf, zur Tür, wenn sie aufging. Dann drehte er sich wieder enttäuscht um. Fehlalarm! Der, auf den er wartete und wartete, er kam nicht. Dabei war der Mann angekündigt worden, vor gut einer Stunde. Ein älterer Herr ging zweimal zu dem Jungen und vertröstete ihn. „Er hat viel zu tun jetzt, sicher wurde er aufgehalten“, sagte er. Der Junge nickte brav. Er konnte nicht wissen, was alles über einen Tennisspieler hereinbricht, der die US Open, eines der vier größten, wichtigsten Turniere in diesem Sport gewonnen hat.

Alexander Zverev hat sich etwas Seltsames angewöhnt: Vor dem Aufschlag tippt der Deutsche den Ball schier endlos auf. Halbfinal-Gegner Chatschanow kritisiert dies deutlich.

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