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02.05.2026
17:36 Uhr
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Thyssenkrupp will seine Stahltochter verkaufen, hat jedoch die Gespräche mit Bietern aus Indien beendet. Das Management hofft, dass sich die Lage der Krisenfirma bald verbessert – auch dank heftigen Stellenabbaus.

Mehr als ein halbes Jahr haben die Manager verhandelt, aber jetzt wurden die Gespräche fürs Erste beendet: Deutschlands größter Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) wird doch nicht an die indische Stahlmagnaten-Familie Jindal verkauft. TKSEs Mutterkonzern Thyssenkrupp verkündete am Wochenende, beide Seiten hätten entschieden, die Verhandlungen „zu pausieren“, weil sich die Voraussetzungen für einen Einstieg der Inder „deutlich geändert“ hätten. Jindal-Vertreter Narendra Misra wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, man bleibe trotzdem „freundschaftlich verbunden“.
In Gelsenkirchen fertigt ein Stahlwerk besondere Bleche, die wichtig sind für die Energiewende. Die Nachfrage wächst, und in Europa gibt es kaum Konkurrenz. Trotzdem ist der Standort in Gefahr – weil chinesische Rivalen den Markt aufrollen.
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