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07.08.2026
15:06 Uhr
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Der versuchte Anschlag von Leipzig befeuert ein Gefühl der Unsicherheit im Land. Alle Vorsichtsmaßnahmen konnten den Angriff nicht verhindern. Nun will die Koalition auch Unternehmen erlauben, sich zu verteidigen.

Der versuchte Drohnenanschlag in Leipzig wirkt wie ein Lehrstück der deutschen Sicherheitspolitik. Da ruft die Bundesregierung die Zeitenwende aus, mehr als vier Jahre ist das her, investiert zig Milliarden Euro in die Verteidigung, der Bundesinnenminister stellt vergangenen Dezember feierlich eine Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei in Dienst. Und dann bemerkt auf dem Leipziger Flughafen erst ein Busfahrer die Sprengstoffdrohne und bringt sie beherzt mit einem Tritt zu Boden.
Die Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen zielte womöglich auf einen Munitionstransport. Der Anschlagsversuch löst eine neue Debatte über die Drohnenabwehr aus. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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