SZ 04.08.2026
08:44 Uhr

(+) Sachsen-Anhalt: Die AfD-Bildungspolitik ist Kulturkampf auf Kosten der Kinder


Deutschlandfahnen an den Schulen, Erziehung „im Geist der Liebe zu ihrer Heimat“: Wer das Programm der extrem rechten Partei liest, könnte diese Vorschläge als Provokation abtun. Andere Forderungen würden die Chancen junger Menschen massiv einschränken.

(+) Sachsen-Anhalt: Die AfD-Bildungspolitik ist Kulturkampf auf Kosten der Kinder
Von Tag eins an würde die AfD an den Schulen ein negatives Klima schaffen. Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Optimale Bildung und bestmögliche Förderung für alle – wer möchte das nicht für die Kinder in Deutschland? So fordert es auch die AfD in Sachsen-Anhalt im Programm für die Landtagswahl im September. In Umfragen steht sie dort bei gut 40 Prozent und könnte im Fall einer Regierungsübernahme gerade bei Bildung einiges verändern. Aber: Das meiste, was im AfD-Programm auf diskussionswürdige Überschriften und teils treffende Problemdiagnosen folgt, ist Kulturkampf auf Kosten der Kinder.

Rechte Parolen an seinem Gymnasium, Schüler, die keine „Schule ohne Rassismus“ wollen – doch Marco Ladewig findet sich damit nicht ab. Ein Gespräch über Jugendliche mit Zukunftsängsten und die Pläne der AfD, die bald in Sachsen-Anhalt regieren könnte.

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