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08.09.2026
14:14 Uhr
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Sepp Müller will nach der verlorenen Landtagswahl Parteichef werden. Es wäre nicht die erste Kampfkandidatur, die er gewinnt.

Dass Sepp Müller entschlossene Worte energisch in eine Kamera spricht, es ist eine der wenigen Gewissheiten, die der CDU in Sachsen-Anhalt noch geblieben sind. Am Dienstagmorgen sind es folgende: „Glaubwürdigkeit beginnt dort, wo Prinzipientreue losgeht, und ein Prinzip habe ich: weder mit rechts noch mit links.“ Für Müller ist dies die Konsequenz aus einer historischen Wahlniederlage, bei der die CDU am Sonntag auf 17,2 Prozent abstürzte und die AfD nur knapp die absolute Mehrheit im Magdeburger Landtag verfehlte.
Das Wahldesaster von Sachsen-Anhalt erschüttert die CDU in ihren Grundfesten. Parteichef Merz räumt seine Mitverantwortung ein, aber seinen Posten räumt er nicht. Ändern will er nun einiges, auch sich selbst.
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