Natürlich haben die Bilder aus Nepal Roda Verheyen nicht kaltgelassen, wie auch. Verzweiflung, Verwüstung, ausgelöst durch einen Felssturz im Himalaja. Und der wiederum mutmaßlich verursacht durch den Klimawandel, der Gebirge instabiler werden lässt, weil Permafrost taut. Mit ebendiesen Argumenten hatte die Anwältin zuletzt vor Gericht gekämpft: Gegner war der RWE-Konzern, ein Mitverursacher des Klimawandels; Verheyens Mandant ein peruanischer Kleinbauer. Der Bauer unterlag – aber nur, weil sein Haus Berechnungen zufolge nicht stark von der Flutwelle getroffen würde. Dass aber ein deutsches Gericht so tief in den Fall einstieg, galt schon als Erfolg. Und Erfolge ist die Hamburger Anwältin durchaus gewohnt.
