Am Ende, das heißt, auf Seite 355, schreibt Robert Habeck, er bedanke sich beim Verlag, „ein etwas sperriges Buch“ wie dieses für ein breiteres Publikum veröffentlicht zu haben, und es erleichtert einen fast, das zu lesen. Die Fähigkeit der Selbsterkenntnis ist eine Eigenschaft, die zu vielen Menschen fehlt. Allerdings ist Robert Habeck da vielleicht doch ein bisschen zu hart zu sich, bezeichnet doch der Verlag, Kiepenheuer & Witsch, Habecks Buch unter anderem als „leidenschaftliches Plädoyer“. Die Wahrheit liegt, wie das immer so ist, ziemlich genau in der Mitte.
