Fast unmöglich, bei Rio de Janeiro nicht in Klischees zu verfallen. Es muss aber gesagt werden, dass es auf der Welt keine schönere Stadt gibt. Keine, die so spektakulär zwischen Bergen und Traumstränden gelegen ist. In der die Sonne, gefiltert durch das Dunkelgrün der tropischen Pflanzen, so ein weiches, goldenes Licht kreiert. In der Äffchen, Papageien, Tukane schreien und dieser süße Duft in der Luft liegt, den Daniel Haaksman auch gleich eingangs in seinem Buch zu beschreiben versucht. Sind es die reifen Mangos? Ist es die orange Erde? Oder doch auch ein Hauch des Klärgestanks, den man bei der Fahrt vom Flughafen schon so brutal riecht?
