SZ 12.06.2026
14:24 Uhr

(+) Prozess um Mord an achtjährigem Fabian: „Im Nachhinein würde ich sagen, sie wusste genau, wo sie hinwollte“


Im Gericht berichtet ein Zeuge, wie er die Leiche des achtjährigen Fabian fand – gemeinsam mit der Angeklagten. Und: Warum schaltete die ihr Handy zum möglichen Tatzeitpunkt für 80 Minuten aus, obwohl sie doch sonst immer online war?

(+) Prozess um Mord an achtjährigem Fabian: „Im Nachhinein würde ich sagen, sie wusste genau, wo sie hinwollte“

Es ist dunkel, als die Angeklagte und der Zeuge den Tatort erreichen. Vor ihnen liegt ein kleiner Tümpel, es nieselt. „Ich sah etwas am Boden liegen, dachte erst, es handelt sich um ein Rohr, drum herum war alles schwarz“, sagt der Zeuge. Er habe sich hingekniet, etwas berührt, von dem er bis heute nicht weiß, was genau es war. Gina H. habe die Hand vor den Mund geschlagen, gerufen: „Das ist er.“

Im Fall des ermordeten Fabian beschreibt vor Gericht ein Rechtsmediziner, wie der Achtjährige gestorben ist. Über einen Prozesstag an der Grenze des Erträglichen.

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