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02.06.2026
15:27 Uhr
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„Ich finde fast alles und fast jedes deprimierend“, schrieb Ingeborg Bachmann, als sie ein Jahr in München lebte. Doch fand sie die Stadt wirklich so schrecklich? Ein Buch von Nicola Bardola kommt zu anderen Schlüssen.

Ein Jahr zwischen Arbeit und Vergnügen: Ingeborg Bachmann im Frühsommer 1958 mit dem BR-Redakteur Hansjörg Schmitthenner in dessen Garten in Schwabing. Privat / Sammlung Bardola (via Volk Verlag)
„Du warst, als ich Dir begegnete, beides für mich, das Sinnliche und das Geistige. Das kann nie auseinandertreten, Ingeborg“. Das schreibt der Dichter Paul Celan im Oktober 1957 an Ingeborg Bachmann, die damals in der Pension Biederstein in München wohnt. Das Sinnliche und das Geistige – sie lebt es in ihrem Jahr in München gleichermaßen aus. Zum Beispiel, genau, mit Paul Celan.
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