SZ 21.06.2026
12:48 Uhr

(+) Naher Osten: Man muss Israel zum Frieden zwingen


Fast drei Jahre Krieg gegen Gaza, Libanon, Syrien und Iran haben gezeigt: Nur eine diplomatische Lösung bringt Israel Sicherheit.

(+) Naher Osten: Man muss Israel zum Frieden zwingen
Schutt und Asche überall: Nach einem israelischen Militärschlag in Südlibanon steigt Rauch in den Himmel. Foto: Leo Correa/dpa

Es reicht. Seit fast drei Jahren führt Israel nun Krieg, mit dem Ziel, die eigene Sicherheit zu garantieren. Seit drei Jahren kommt es damit nicht voran. Es hat Gaza in Schutt und Asche gelegt und den Süden Libanons. Es hat Syrien angegriffen und Teile besetzt, obwohl von dort kein einziger Schuss auf Israel abgefeuert wurde. Der Krieg gegen Iran war die Erfüllung eines Lebenstraums von Benjamin Netanjahu – der nun zu seinem Albtraum wird. Der israelische Ministerpräsident wollte sein Land zum Hegemon machen, den ganzen Nahen Osten neu ordnen. Wir leben mit dem Schwert, sagte Netanjahu, wir sind das Sparta der Neuzeit. Hätte er die Geschichte genau studiert, dann wüsste er, dass Sparta an seiner eigenen Hybris zugrunde gegangen ist.

Ständig ist von Donald Trumps Verhandlungen mit den Mullahs die Rede – aber wie geht es den Iranerinnen und Iranern, die unter dem Regime leben? Stimmen von Menschen, die sich betrogen fühlen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: