SZ 28.08.2026
15:21 Uhr

(+) Nach Merz-Äußerung „Deutschland schreckt ab“: „Alles spricht dafür, Artikel 4 des Nato-Vertrages zu aktivieren“


Seit Russland den hybriden Krieg gegen Deutschland mit Drohnenattacken und Tötungsversuchen verschärft, denkt die Regierung Merz über neue Gegenschläge nach. Was Sicherheitsexperten vorschlagen.

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Bundeskanzler Friedrich Merz lässt sich während der Klausurtagung in Neuhardenberg von dem Start-up Tytan Technologies das Anti-Drohnen-System Hyperion zeigen.
Pool/Getty

Wie Deutschland auf die wachsende Bedrohung reagieren sollte? Nach dem versuchten Sprengdrohnen-Anschlag von Leipzig ließ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) diese Woche keinen Zweifel: Hart und schnell. „Deutschland schreckt ab“, kündigte Merz an, als er am Dienstag während der Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg vor die Kameras trat. „Die Bundesregierung erlegt Urhebern hybrider Angriffe einen Preis auf. Sie werden dafür bezahlen“, formulierte er vollmundig. Wer genau? Auch da hatte Merz offenbar schon eine Idee. Nach intensiver Arbeit mit den Sicherheitsbehörden werde die Bundesregierung „in Kürze“ darlegen, wer hinter dem versuchten Angriff auf den Leipziger Flughafen Anfang August steckt.

Russland hat in der Ukraine offensichtlich eine Drohne benutzt, die sich ihr Ziel selbständig suchte. Drei Zivilisten starben. Die UN versuchen seit Jahren, Regeln für solche autonomen Waffensysteme zu schaffen.

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