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13.10.2026
06:00 Uhr
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Das Demokratieprojekt „Radikale Töchter“ kritisierte Kanzler Merz – und verlor plötzlich sicher geglaubte Fördermittel. Nun landet der Streit vor Gericht: Interne E-Mails der Behörden erhärten einen Verdacht.

Seit 2019 veranstaltet das Projekt „Radikale Töchter“ Workshops zu Formen der politischen Teilhabe.
Foto: Meike Kenn
Der Rauswurf des Demokratieprojekts „Radikale Töchter“ aus einem Bundesförderprogramm landet vor Gericht. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat die NGO Klage beim Verwaltungsgericht Köln gegen den Förderstopp eingereicht, der gegen sie nach Kritik an den Stadtbild-Äußerungen von Kanzler Merz verhängt wurde.
Die SPD fürchtet, dass die mutmaßlichen CDU-Abweichler nun auch Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen könnten – und fordert ein Einschreiten des Kanzlers. Die Union wirkt verunsichert.
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