SZ 29.09.2026
14:09 Uhr

(+) Medienbericht: US-Botschafterin in Griechenland soll Athen indirekt gedroht haben


Laut „Wall Street Journal“ deutete Kimberly Guilfoyle im Gespräch mit einem griechischen Minister an, dass die USA zu einem Sturz der Regierung beitragen könnten.

(+) Medienbericht: US-Botschafterin in Griechenland soll Athen indirekt gedroht haben
Kimberly Guilfoyle ist seit November 2025 als Botschafterin in Griechenland akkreditiert.
WILL OLIVER/IMAGO/ABACAPRESS

Donald Trumps Botschafterin in Athen, Kimberly Guilfoyle, hat in Griechenland erheblichen diplomatischen Wirbel ausgelöst. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge sagte sie in einem Gespräch mit dem griechischen Energieminister Stavros Papastavrou im März den Sturz der rumänischen Regierung unter Ministerpräsident Ilie Bolojan voraus und drohte ihrem Gastland indirekt: „Wir können das mit jedem Land machen, bei dem wir das wollen. Wir können es hier machen.“ Das US-Magazin The Nation bescheinigte der 57 Jahre alten Diplomatin, die von 2020 bis 2024 mit Donald Trump Jr., dem ältesten Sohn des US-Präsidenten, verlobt war, in einem Kommentar „Mafia-Methoden“. Seit Anfang November vergangenen Jahres ist sie als Botschafterin in Athen akkreditiert.

Der US-Präsident fordert die Wählenden auf, so zu tun, als stehe er bei den Midterms zur Wahl. Keine gute Idee, meinen in seiner Partei immer mehr Kandidierende – und distanzieren sich von Trump.

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