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18.03.2026
15:36 Uhr
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Der Dichter Joachim Sartorius verwandelt den inneren Rhythmus des Erschauten in strenge Form. Jetzt wird er 80 Jahre alt – und kreist auch in seinem neuen Werk „Die besseren Nächte“ um das Wesen des Lebendigen.

Dichter des Lichts, Kartograf des Lebendigen, zur Freundschaft begabter Gesandter der stillen Diplomatie: Joachim Sartorius, geboren 1946, nennt sich selbst manchmal einen „skeptischen Hedonisten“ und ist unter dem ebenso sachlichen wie selbstbewussten Titel „Der Mensch fürchtet die Zeit. Die Zeit fürchtet das Gedicht“ zu nüchternen Sätzen wie diesem fähig: „Die Sterblichkeitsrate des Menschen liegt bedauerlicherweise bei 100 Prozent.“ Ein Satz, der nur Vorlage ist, um dann den Einspruch des Gedichts gegen den Tod zur Verhandlung zu bringen: „Ein Gedicht, das nicht antritt, die Zeit zu besiegen, ist nicht wert geschrieben zu werden.“
Im Jahr 1985 nahm sich eine junge Pianistin, die seit ihrer Kindheit als Wunderkind galt, mit Anfang zwanzig das Leben. Jetzt erzählt die Schriftstellerin Helene Bukowski deren Geschichte.
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