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12.03.2026
16:40 Uhr
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Lange galt Lieferando als vergleichsweise attraktiver Arbeitgeber in der Branche – weil das Unternehmen seine Fahrer im Gegensatz zur Konkurrenz selbst anstellte. Das ändert sich gerade. Handelt jetzt die Politik?

Sieht aus wie ein Angestellter von Lieferando, ist aber vielleicht gar keiner: Auch Deutschlands größter Lieferdienst arbeitet neuerdings mit Subunternehmen zusammen. Manfred Segerer/IMAGO
Fehlerhafte Lohnabrechnungen, eine zu hohe Arbeitsbelastung, Knochenbrüche: Von alldem erzählen Mitglieder des Berliner Lieferando-Betriebsrats, wenn man sie nach ihrem Arbeitsalltag fragt. Die Botschaft: Sie hatten schon mehr als genug zu tun, bevor Lieferando mit schlechten Nachrichten um die Ecke kam.
Der Essenskurier Orry Mittenmayer war der erste Betriebsratsvorsitzende eines Lieferdienstes. Ein Gespräch über Unfälle, nackte Kunden und die schwierige Arbeit im Niedriglohnsektor.
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