SZ 08.09.2026
10:52 Uhr

(+) Leute: Der König grenzt Harry und Meghan von der Royal Family ab


Charles III. stellt klar, dass sein Sohn und dessen Frau nicht für die Krone arbeiten, Bernie Ecclestone reist mit Flinte im Gepäck, und Lola Weippert hat sich auf Ibiza von der Einsamkeit auf ihrem Bauernhof erholt.

(+) Leute: Der König grenzt Harry und Meghan von der Royal Family ab

Charles III., 77, britischer König, zieht eine Grenze. Nach der Rückkehr seines Sohnes, Prinz Harry, 41, und dessen Ehefrau, Herzogin Meghan, 45, nach Großbritannien, stellt das Familienoberhaupt in einem Schreiben an verschiedene Behörden klar, dass die beiden nicht zum engeren Kreis der Royal Family als „Working Royals“ gehören. Damit sind jene Familienmitglieder gemeint, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen und im Gegenzug aus der Staatskasse finanziert werden sowie engmaschigen Personenschutz durch die Polizei erhalten. In dem Schreiben, aus dem unter anderem die BBC zitiert, heißt es unter anderem, der Status der beiden, welcher bei ihrem Wegzug aus Großbritannien 2020 verhandelt worden ist, bleibe bestehen. Er gewährt ihnen Freiheiten im Hinblick auf ihre finanzielle Unabhängigkeit und den Schutz ihrer Privatsphäre. Die Anreden als „Königliche Hoheiten“ werden dementsprechend auch weiterhin nicht verwendet. „Die wohltätige Arbeit des Herzogs und der Herzogin ist für beide eine persönliche Angelegenheit und wird in ihrer privaten Funktion ausgeübt.“

Bernie Ecclestone, 95, Ex-Formel-1-Chef, hat offenbar gedankenlos seine Koffer gepackt. Als er auf einem Flugplatz für Privatflugzeuge nahe Lissabon angekommen sei, habe er eine Schrotflinte im Gepäck gehabt, bestätigte er der britischen Nachrichtenagentur PA. Diese habe er bei seiner Abreise aus der Schweiz eingepackt, weil er an einem Wettbewerb im Tontaubenschießen teilnehmen wollte. Nur habe er es leider versäumt, die notwendigen Dokumente für die Einfuhr nach Portugal mitzuführen. Das habe dann zu Diskussionen mit Zollbeamten und Polizei geführt, sagte Ecclestone. Er sei aber nicht festgenommen worden, sondern habe lediglich die Flinte zurücklassen müssen.

Lola Weippert, 30, Moderatorin, hat auf Ibiza eine Sinnkrise überwunden. Sie habe zuletzt mit Einsamkeit und Zweifeln zu kämpfen gehabt, berichtete sie in einem Post auf Instagram, den sie mit teilweise recht freizügigen Fotos schmückte. Der Grund soll demnach ihr Umzug aufs Land gewesen sein. „Ich hatte die letzten Wochen ein ziemliches Tief, weil ich alleine auf meinen Bauernhof gezogen bin und mir sicher war, dass es sich wunderbar anfühlen wird. Aber das Alleinsein, die Stille, die Dunkelheit und das große Haus haben eher Gegensätzliches bewirkt und ich habe plötzlich alles hinterfragt“, schrieb sie. Dieses Jahr seien einige unschöne Dinge passiert, „die ich wohl noch nicht verarbeitet habe, weil ich die letzten Monate einfach funktionieren musste“. Auf Ibiza habe sie Zeit mit Freunden verbracht, meditiert, sei gewandert und geschwommen. Die Auszeit habe ihr neue Energie gegeben. Sie fliege zurück nach Deutschland mit neuen Impulsen, Ideen und neuer Energie.

Alice Cooper, 78, Schockmusiker, kann sein Publikum nicht mehr mit Alice Cooper erschrecken. „Ich denke, der Schock ist jetzt die Tatsache, dass Alice Cooper 78 ist und mehr Energie hat, als er mit 40 hatte“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Cooper, der eigentlich Vincent Damon Furnier heißt, gilt als Pionier des Schockrocks. In den 70er-Jahren inszenierte er seine Konzerte mit Kunstblut, Guillotine und Galgen. „Ich dachte, es sei meine Aufgabe, die Öffentlichkeit zu provozieren. Aber eigentlich soll doch jede Kunst genau das machen.“ Mit seinen Shows brachte er damals religiöse Gruppen und Konservative gegen sich auf, die seine Musik als satanisch kritisierten. Für den Musiker ist Alice Cooper jedoch nur eine Kunstfigur. „Er ist wie Batman oder der Joker. Man hätte sich nicht vorstellen können, dass es ihn 50 Jahre gibt und er immer gleich alt ist.“ Und weil er gesund sei, könne er ihn immer noch spielen.

Harry und Meghan werden mit ihren Kindern zurück nach Großbritannien ziehen. Einiges deutet auf eine Versöhnung mit König Charles hin. Nur Harry und sein Bruder William reden weiterhin nicht miteinander.

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