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17.03.2026
15:45 Uhr
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Weil Benzin im nahegelegenen Österreich deutlich günstiger ist, fahren viele deutsche Autofahrer zum Tanken über die Grenze. Und Karl Augenstein in Egglfing? Der bangt jetzt um den Fortbestand seiner Tankstelle.

„Bei uns ist es sehr, sehr still geworden“: Karl Augensteins Tankstelle in Egglfing kurz vor der Grenze zu Österreich. privat
Zwei Dinge entscheiden gerade über die Zukunft von Karl Augensteins Tankstelle im niederbayerischen Egglfing: der Krieg in Iran – und die 1,5 Kilometer Straße, die genau vor seiner Tankstelle über die Grenze zu ersten Tankstelle in Österreich führen. Seit zwei Wochen nämlich fahren deutsche Autofahrer in der Gegend zum Tanken verstärkt rüber zu den Nachbarn. Der Grund dafür ist einfach: Der Sprit ist dort deutlich günstiger. 20 Cent waren es am Wochenende beim Superbenzin E10. Fährt man ein paar Kilometer weiter rein nach Österreich, ist der Unterschied oft noch größer. „Bei uns ist es sehr, sehr still geworden“, sagt Augenstein. „Der Betrieb ist massiv gefährdet.“
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