SZ 17.03.2026
16:27 Uhr

(+) Kommunalwahlen in Bayern: Stichwahl Söder gegen Aiwanger


Am Sonntag stehen 23 Duelle zwischen CSU und Freien Wählern um Landratsposten an. Der Ausgang dürfte auch Folgen haben für die Stimmung in der bayerischen Koalition. Eindrücke aus dem Wahlkampf, mit Dönern und Selfies im Überfluss.

(+) Kommunalwahlen in Bayern: Stichwahl Söder gegen Aiwanger
Die CSU muss die Landratsämter verteidigen, das Wurzelgeflecht ihrer Macht – gegen die Freien Wähler. Da ziehen die Parteichefs persönlich mit in den Wahlkampf. Markus Söder (rechts) und Hubert Aiwanger nach einer Kabinettssitzung. Foto: Peter Kneffel/dpa

Die zwei Herren in den weißen Hemden stellen sich recht gut an in der Imbissbude, Brot, Fleisch, Salat, Knoblauchsoße, fertig und raus damit über den Tresen. Die CSU in Rosenheim spendiert im Kommunalwahlkampf mehrere Hundert Döner, Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März – beide müssen nächsten Sonntag in die Stichwahl – werkeln im „King Imbiss“. Die Schlange, die Straße lang vorbei am CSU-Pavillon, ist riesig. Ganz vorn warten vor allem Kinder und Jugendliche, viele mit Migrationshintergrund. Sie haben sich anscheinend schlau gemacht über die Protagonisten der örtlichen Politik, immer wieder hört man aus dem Pulk der ausgestreckten Arme heraus: „Andi, Otto, gib Döner!“

Der Potsdamer Politikforscher Jan Philipp Thomeczek hat in einer Studie dargelegt, was den Freistaat und seine Parteien in puncto Populismus so besonders macht.

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