Wer weiß, vielleicht hinterfragt selbst einer wie Donald Trump sein Handeln. Wenigstens gelegentlich. Der Krieg gegen Iran böte Anlass dazu. Was als eine einzige amerikanisch-israelische Siegesfanfare begann – Ayatollah Ali Chamenei getötet, die halbe iranische Führungsmannschaft ebenfalls, Luftabwehr ausgeschaltet, Raketenwerfer zerstört –, entwickelt sich Schritt für Schritt zum Desaster. Da ist das menschliche Leid. Allem voran der Tod von mehr als 150 Schulmädchen, wegen einer Schlamperei bei der Zielplanung der modernsten Luftwaffe der Welt. Das mag im Krieg passieren. Es bleibt dennoch unentschuldbar.
