SZ 21.08.2026
10:00 Uhr

(+) Hybrider Krieg: Brisantes Waffenversteck am Rand von Berlin


Wer hat die Faustfeuerwaffen in dem Wald vergraben, wo Fahnder sie nach einem Tipp fanden? Offenbar sollten Agenten damit im Auftrag Russlands Attentate begehen. Der Generalbundesanwalt ermittelt.

(+) Hybrider Krieg: Brisantes Waffenversteck am Rand von Berlin
Die Zentrale des russischen Auslands-Geheimdienstes GRU in Moskau: Offenbar werden hier Pläne für tödliche Anschläge auf Personen im Westen geschmiedet.  Pavel Golovkin/dpa

Der Ort des aufsehenerregenden Fundes liegt irgendwo im Nirgendwo an der Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg. Dort, in einem Waldgebiet, stießen Beamte einer deutschen Sicherheitsbehörde im Spätsommer des vergangenen Jahres auf ein professionell angelegtes Versteck – darin zwei scharfe Schusswaffen. Agenten des Verfassungsschutzes hatten offenbar konkrete Hinweise erhalten, wo genau sich das Depot befinden sollte. Es war ein heißer Tipp. Nach der Entdeckung der „Faustfeuerwaffen“, wie es aus Sicherheitskreisen heißt, hätten die Agenten die Polizei alarmiert: eine Szene wie aus einem Sonntagabend-Krimi.

Das Russische Haus in Berlin fördert offiziell den kulturellen Austausch. Informationen aus Frankreich legen nahe: Der Kreml setzt es auch für ganz andere Zwecke ein. Warum schließt es die Bundesregierung nicht?

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