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12.08.2026
14:52 Uhr
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Die Abwehr unbemannter Fluggeräte steht noch am Anfang. Das hat viel mit technischen Herausforderungen zu tun, aber auch mit der Frage, wer eigentlich zuständig ist.

Ein Polizeibeamter des im Mai gegründeten Drohnenkompetenz- und -abwehrzentrums in Erding führt den Drohnenstörsender HP 47 vor. Michael Bihlmayer/IMAGO
Der Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig hat gezeigt, wie verwundbar Deutschland ist. Die Drohne war offenbar unentdeckt zu ukrainischen Frachtmaschinen vorgedrungen. Am Dienstag kam es erneut zu einem Vorfall, nach der Sichtung einer Drohne am Flughafen Hannover in der Nacht zum Dienstag wurde der Flugbetrieb zeitweise eingestellt. Allein im vergangenen Jahr registrierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt 116 erhebliche „Drohnenstörfälle“ an 25 Verkehrsflughäfen.
Ein Signalverstärker, SIM-Karten, DNA-Spuren: Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig entdecken Ermittler immer neue Hinweise. Eine Spur führt nach Litauen.
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