SZ 13.08.2026
14:38 Uhr

(+) Hitzesommer: Mit der Anpassung an den Klimawandel ist es nicht getan


Nach Wochen der Hitze debattiert Deutschland darüber, wie es sich für solche Phasen wappnen kann. Wissenschaftler warnen davor, darüber den Klimaschutz aus den Augen zu verlieren – denn sonst wird es noch deutlich schlimmer kommen.

(+) Hitzesommer: Mit der Anpassung an den Klimawandel ist es nicht getan

Der Rhein wird zunehmend zur Rinne, Krankenhäuser schieben Patienten in den kühleren Nordflügel, Traktoren ziehen Staubwolken über die Äcker: Deutschland im August 2026, einem Sommer des Klimawandels. Dass der hinter der extremen Hitze steckt, daran haben Expertinnen und Experten keinen Zweifel. „Natürlich hätte es auch ohne Klimawandel Hitzewellen gegeben, und diesen Sommer vielleicht ein oder zwei“, sagt Friederike Otto, die am Imperial College in London zum Extremwetter forscht. „Aber nicht fünf bis Mitte August.“ Diese ein oder zwei wiederum wären auch weniger heiß gewesen, „und damit sehr viel weniger tödlich und dramatisch für Flüsse und Landwirtschaft“, sagt Otto.

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