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18.06.2026
14:42 Uhr
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Auf der virtuellen Hauptversammlung von VW haben die Aktionäre die Gelegenheit, ihren Frust am Autobauer auszulassen. Und sie lassen sie sich die Gelegenheit nicht nehmen: Es wird hitzig.

Das Hochhaus auf dem Gelände des VW-Werks in Wolfsburg spiegelt sich in einer Pfütze. Julian Stratenschulte/dpa
Schlechte Nachrichten von Volkswagen überraschen niemanden mehr, schon gar nicht die Aktionäre von Europas größtem Autobauer. Sie sind nach Dieselskandal, Softwareproblemen und Sparprogrammen viel Kummer gewohnt. Anders als bei BMW, wo die Krise samt Gewinnwarnung einigermaßen überraschend aufgetaucht ist, ist Krise bei den Wolfsburgern längst Alltag. Die Stimmung auf der Hauptversammlung, die der Konzern am Donnerstag erneut nur virtuell abhält, ist dementsprechend miserabel. Hauptversammlungen sind schließlich dazu da, um ordentlich Dampf abzulassen – das lassen sich die VW-Aktionäre nicht nehmen.
Überkapazitäten seien für den Konzern „langfristig nicht tragfähig“, sagt der Manager in einem Interview. Die Strategie: deutlich weniger Autos produzieren. Zieht da bald das große Sparprogramm auf?
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