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19.03.2026
06:00 Uhr
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Die Bundesregierung hat versprochen, die häusliche Pflege zu stärken, doch die Realität sieht anders aus: Viele Pflegebedürftige erhalten keine Hilfe vom Staat, obwohl sie Anspruch darauf hätten, zeigt eine neue Studie. Und nennt Gründe für die Misere.

Wenn Anika Grashof Pflegebedürftige zu Hause besucht, sticht ihr die Armut gleich ins Auge: Die Einrichtung der Wohnungen sei zuweilen „sehr spartanisch“, die Kleidung der Bewohner „verschlissen“. Dem geschulten Blick von Pflegereferentin Grashof entgeht auch nicht, wenn das Pflegegeld, das alte Menschen erhalten, anderes als von der Versicherung vorgesehen, in Dinge des täglichen Gebrauchs fließen, etwa den Kauf von Lebensmitteln.
Die Zahl der Menschen, die Hilfe brauchen, wird weiter steigen. Die Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin erklärt, was sich für Alte und Kranke dringend ändern muss.
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