|
06.08.2026
16:05 Uhr
|
Der taumelnde Fifa-Präsident Gianni Infantino inszeniert ein Treffen mit Mitarbeitern – doch das bringt nur neuen Ärger. Und er schafft es nicht, den WM-Boykott der Europäer abzuräumen.

Rabat soll, geht es nach Gianni Infantino, gerade die neue heimliche Hauptstadt der Fußballwelt werden. Dort schlägt der schwer angeschlagene Fifa-Präsident vermehrt sein Quartier auf, und am Mittwoch bestellte er sein Personal in Marokkos Hauptstadt zum Krisengipfel ein. Zuvor waren leitende Hauptamtliche auf Distanz gegangen – sogar Mattias Grafström, der ihm sehr nahestehende Generalsekretär. Also flogen einige Top-Manager aus der Zürcher Fifa-Zentrale in die Dependance nahe Rabat. Und nach der Unterredung versuchte der Fußball-Weltverband, die Sache als Befreiungsschlag zu inszenieren.
Die Uefa lässt eine New Yorker Kanzlei Warnschreiben an den Fifa-Präsidenten und andere Beteiligte des gescheiterten Milliardendeals um die WM-Rechte versenden. So soll verhindert werden, dass Beweismaterial gelöscht wird.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: