SZ 12.03.2026
18:08 Uhr

(+) Fußball-WM: Trump rät Iran von WM-Teilnahme ab


US-Präsident Donald Trump warnt vor Gefahren für Irans Fußballer im Falle einer Teilnahme an der Fußball-WM. Zuletzt hatte der iranische Sportminister einen Verzicht angedeutet.

(+) Fußball-WM: Trump rät Iran von WM-Teilnahme ab
US-Präsident Donald Trump (li.), hier mit Fifa-Präsident Gianni Infantino rät dem Iran von einer WM-Teilnahme ab (Archivbild). Jacquelyn Martin/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hat Iran einen WM-Verzicht nahegelegt. „Die iranische Fußballnationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen, aber ich halte es wirklich nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit“, schrieb Trump am Donnerstag im Sozialen Netzwerk Truth Social.

Erst einige Tage zuvor hatte Trump laut FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass Iran trotz des anhaltenden Krieges im Nahen Osten bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) antreten dürfe. Iran sei „willkommen“, habe Trump Infantino gegenüber betont.

Der Austausch zwischen Trump und Infantino, der dem US-Präsidenten am Rande der WM-Auslosung im Dezember den erstmals vergebenen FIFA-Friedenspreis verliehen hatte, fand vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Nahen Osten statt. Diese haben zunehmend Auswirkungen auf den internationalen Sport. Irans Sportminister Ahmad Donyamali und Verbandspräsident Mehdi Taj hatten einen WM-Verzicht zuletzt bereits angedeutet.

Der Eifer der US-Justiz in Sachen „Fifa Gate“ ist schon länger erlahmt. Nun sollen zwei Klagen abgeräumt werden. Darunter ausgerechnet die gegen eine Firma, deren Besitzer einst von einem fragwürdigen Vertrag mit Gianni Infantino profitierten.

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