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06.07.2026
13:48 Uhr
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„Zu schön, um wahr zu sein“: Das Team von Trainer Tuchel überwindet beim 3:2 gegen Mexiko den Fluch des Aztekenstadions – und darf weiter vom zweiten WM-Titel träumen.

Der Mythos des Aztekenstadions ist gebrochen. Nie zuvor waren die Mexikaner in ihrer Heimspielstätte bei einer Weltmeisterschaft bezwungen worden. Ausgerechnet England blieb der Sieg dort jetzt vorbehalten. Als hätten die Fußballgötter dem Mutterland des Fußballs, dem sie seit dem WM-Titel 1966 immer wieder übel mitgespielt hatten, eine glückliche Fügung zugedacht. Zuvor hatte das auf 2240 Metern über dem Meeresspiegel gelegene Stadion bei den WM-Endrunden 1970, 1986 und zunächst auch bei diesem Turnier als uneinnehmbare Himmelspforte für ausländische Teams gegolten; in elf Partien hatte Mexiko keine Niederlage hinnehmen müssen.
Der wichtigste Stürmer des US-Teams sieht die rote Karte, aber die Fifa nimmt seine Sperre zurück – nach einem Anruf von Donald Trump persönlich. Jetzt geht es bei der WM „um die Integrität des Fußballs“.
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