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21.06.2026
18:54 Uhr
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Platz eins in der Vorrundengruppe ist der DFB-Elf bereits sicher. Doch ihr Gegner im Sechzehntelfinale steht nicht mal ansatzweise fest: Noch kommen 15 Teams infrage.

Nach dem 2:1 (0:1) im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste und dem 0:0 zwischen Ecuador und Curaçao ist der deutschen Elf Platz eins in der WM-Gruppe E nicht mehr zu nehmen. Damit tritt der viermalige Weltmeister im Sechzehntelfinale am Montag, 29. Juni (22.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV), in Foxborough bei Boston im Stadion des Football-Teams New England Patriots gegen einen Gruppendritten an. Dieser kommt aus den Gruppen A, B, C, D oder F.
Damit gibt es noch 15 (!) mögliche Gegner für das erste deutsche K.o.-Spiel bei einer WM seit zwölf Jahren: dem Finalsieg 2014. Das Reglement sieht für die Festlegung aller Duelle einer Mannschaft mit einem Dritten 495 (!) Kombinationsmöglichkeiten vor.
Für Deutschland ist die Lage dagegen fast schon übersichtlich. In der Gruppe A könnten Südkorea, Tschechien oder Südafrika noch Dritter werden. In der Gruppe B gilt dies für Kanada, die Schweiz, Bosnien und Herzegowina sowie Katar. Rekordweltmeister Brasilien, Marokko oder Schottland mögliche Dritte in Gruppe C, in Gruppe D Australien und Paraguay. Und in der Gruppe F kämen noch die Niederlande, Schweden oder Japan infrage.
Bis Nagelsmann und sein Team Bescheid wissen, wird es also noch dauern. Und im Achtelfinale? Da wartet in Philadelphia am amerikanischen Nationalfeiertag, dem 4. Juli (23.00 Uhr MESZ), möglicherweise der Erste der starken Gruppe I mit Frankreich, Norwegen und Senegal.
Erst der Start gegen einen Außenseiter, dann ein Sieg in der Nachspielzeit und schließlich Ecuador: Der Turnierrhythmus der DFB-Elf ähnelt dem vor 20 Jahren. Dem Bundestrainer Nagelsmann stellen sich nun historische Aufgaben.
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