SZ 23.08.2026
11:16 Uhr

(+) Exklave Kaliningrad: So befestigen polnische und deutsche Soldaten die Grenze zu Russland


Die Bundeswehr hilft polnischen Soldaten bei der Sicherung der Nato-Ostgrenze zu Russland – an einem Ort, an dem man viel über das polnisch-deutsche Verhältnis lernen kann.

(+) Exklave Kaliningrad: So befestigen polnische und deutsche Soldaten die Grenze zu Russland
Sichtbare Abschreckung: An der polnischen Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad stellen polnische und deutsche Soldaten gemeinsam Panzersperren auf. Marcin Obara/PAP/dpa

Ein matschiges Feld. In etwa 200 bis 300 Meter Entfernung steht eine Baumreihe – das ist Russland. Genauer die Exklave Kaliningrad, die auf mehr als 230 Kilometern an Polen grenzt. Vor den Bäumen ein kleiner Zaun, davor ein Graben. Den kann man aus der Entfernung nicht erkennen. Aber die Soldaten der Pioniertruppe der Bundeswehr, die an diesem sonnigen Augusttag hier auf dem Feld stehen, erklären, der Graben sei breit und tief genug, dass ein Panzer einfach hineinfallen würde. Sicherheitshalber kommt hinter dem Graben – aus russischer Richtung gesehen – noch eine Dreierreihe Betonigel, dann ein Streifen Feld, und abermals Betonigel in Dreierreihe. Ordentlich gesetzt in sauber gemessenem Abstand von je fünf Metern.

Polens boomende Wirtschaft findet nicht genug einheimische Arbeitskräfte, Unternehmen hoffen auf mehr Migranten. Doch statt Zuwanderung zu organisieren, möchte die Tusk-Regierung das Land lieber abschotten.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: