SZ 12.03.2026
14:25 Uhr

(+) Energie: Wieso RWE wieder in den USA investiert


Deutschlands größter Stromerzeuger will mehr in den USA investieren und dort auch Gaskraftwerke bauen – trotz Trumps Kapriolen. Im vergangenen Jahr sank aber der Gewinn des Dax-Mitglieds.

(+) Energie: Wieso RWE wieder in den USA investiert

RWE ist Deutschlands wichtigster Stromerzeuger. Zugleich ist der Essener Dax-Konzern drittgrößter Ökostrom-Produzent der USA. Und dort will Vorstandschef Markus Krebber in den kommenden Jahren noch mehr investieren, als ohnehin geplant war – trotz der Kapriolen von Präsident Donald Trump. Der stoppte etwa den Bau von Windparks auf See und ist ein Fan von Öl und Gas anstatt erneuerbarer Energien. RWE legte zwischenzeitlich Investitionsentscheidungen in dem Land auf Eis, doch das ist vorbei: „Seit Sommer 2025 herrscht wieder Klarheit“, sagte Krebber am Donnerstag bei der Bilanzpräsentation in Essen. Es gebe nun verlässliche Regeln, wie Ökostrom vergütet wird, und die Elektrizitätsnachfrage steige.

RWE-Chef Markus Krebber fordert mehr Hilfen für die energieintensive Industrie und mehr Tempo beim Bau von Gaskraftwerken. In den USA läuft es gerade gut für den Konzern, trotz Donald Trump.

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