SZ 08.03.2026
11:41 Uhr

(+) Debatte: Weil „Deutschland verrecke“ an der Fassade steht


Was geschieht in den Läden, die per Verfassungsschutz vom Buchhandlungspreis aussortiert wurden? Einblicke in die wundersame Logik des Kulturstaatsministers Weimer.

(+) Debatte: Weil „Deutschland verrecke“ an der Fassade steht

Fast wirkt es wie ein missglücktes Kompliment an die schöne alte Welt der Buchhandlungen, eines, über das man sich unter anderen Umständen womöglich hätte freuen können. Bücher können die Welt verändern! Bücher können Imperien zum Einstürzen bringen, womöglich sogar aktuelle politische Systeme an den Abgrund schubsen – das ist die These, die dem aktuellen Verdikt des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer zugrunde liegt, über drei linke Buchhandlungen in Göttingen, Bremen und Berlin gebe es „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“. Auf Deutsch gesagt: Dort würden Leute eine Chance sehen, das herrschende System auszuhebeln.

Mit dem Verfassungsschutz gegen Buchläden und Umweltprojekte? Über das politische Weltbild hinter dem „Haber-Verfahren“ und dessen wackelige rechtliche Grundlage.

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