SZ 22.05.2026
15:56 Uhr

(+) DFB-Pokalfinale: „Es ist halt mein Sohn!“


Vater des VfB-Trainers, Berater zweier Bayern-Profis: Dieter Hoeneß spricht über ein Pokal-Endspiel, in dem er den Stuttgartern die Daumen drückt, den Münchnern aber auch – und erklärt, was einst sein Verhältnis zu Bruder Uli belastet hat.

(+) DFB-Pokalfinale: „Es ist halt mein Sohn!“

Im DFB-Pokalfinale begegnen sich am Samstagabend nicht nur der FC Bayern München und der VfB Stuttgart. Das Berliner Olympiastadion wird auch zur Bühne für ein ganz besonderes Familientreffen – und gibt gleichzeitig den Blick frei auf ein zentrales Stück deutscher Fußballgeschichte: Ohne den Namen „Hoeneß“ wären weder der deutsche Fußball noch das deutsche Pokalfinale vorstellbar. Der VfB Stuttgart wird von Sebastian Hoeneß, 44, angeleitet, einem der vielversprechendsten Trainer der neuen Generation. Er fordert mit seinem Team jene Mannschaft heraus, die sich unter den Händen und Füßen seines Onkels Uli Hoeneß, 74, in den vergangenen Jahrzehnten zur prägenden Mannschaft Deutschlands und einer der führenden des Kontinents entwickelt hat. Und auf der Tribüne sitzt hin- und hergerissen Dieter Hoeneß, 73, Bruder von Uli, Vater und Berater von Sebastian, einst Torjäger bei beiden Vereinen, später Manager beim VfB und in Berlin bei Hertha BSC. Und natürlich Schütze des vielleicht berühmtesten Pokalfinaltores der Geschichte, erzielt mit dem Turban, unter dem sich ein blutender Schädel verbarg. Viel zu viel Stoff eigentlich für ein einzelnes Pokalgespräch. Aber probieren wir’s doch mal.

Vor der Fußball-WM gibt Harald Schmidt der DFB-Elf Überlebenstipps für Amerika, spricht über Uli Hoeneß beim Schneeschippen und Franck Ribéry in der Bibliothek – und einen Bundestrainer, der kommuniziert wie der Bundeskanzler.

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