SZ 05.08.2026
13:37 Uhr

(+) Cyberangriff: Liechtensteins Regierungschefin versucht, den Ruf ihres Landes zu retten


Nachdem Hacker sensible persönliche Informationen aus einer Datenbank des Fürstentums gestohlen haben, ist Brigitte Haas in Erklärungsnot. Es geht um nichts weniger als das Geschäftsmodell des Fürstentums.

(+) Cyberangriff: Liechtensteins Regierungschefin versucht, den Ruf ihres Landes zu retten
Welche Daten sind abgeflossen - und wohin? Regierungschefin Brigitte Haas, seit April 2025 im Amt. dts Nachrichtenagentur/IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Brigitte Haas bemühte sich am Dienstag um Schadensbegrenzung. Die Regierungschefin des Fürstentums Liechtenstein erklärte in einer Pressekonferenz, bei dem Hackerangriff auf das sogenannte Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen (VwbP) seien weder Adressen, Telefonnummern oder Mailadressen noch Finanzdaten wie Umsätze, Vermögenswerte oder Bankdaten abgeflossen. Immerhin. Die finanziellen Daten würden in diesem Verzeichnis auch gar nicht erfasst, bekräftigte sie. So versuchte sie, das Ausmaß des Datenlecks zu relativieren.

Nach Peter Thiel verlässt mit Alex Karp ein zweiter Tech-Milliardär und Trump-Günstling die USA. Im Fürstentum profitiert er von einer Sonderregelung für Superreiche.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: