SZ 26.06.2026
15:56 Uhr

(+) CSD in München: Warum queere Aktivisten plötzlich wie Konservative reden


Wenige soziale Bewegungen waren in den vergangenen Jahren so erfolgreich wie LGBTIQ-Aktivisten. Jetzt kommen sie in eine für sie ungewohnte Position: die Defensive. Diese Verschiebung ist kein Zufall.

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Es sind ungewöhnliche Töne, die da zu hören sind. Jetzt ginge es ums „Bewahren“, heißt es dann. Ums „Sichern“. Manchmal auch etwas umgangssprachlicher ums „Festzurren“. Worte der Defensive. Und Worte, die man von Naturschützern erwartet. Oder von Konservativen. Nicht aber von den Menschen, die sie jetzt, im Juni, im Pride Month, in den Mund nehmen. Von Aktivisten und Vereinsvertretern, die für die LGBTIQ-Community einstehen. Für die Rechte also von Lesben und Schwulen, von A-, Inter- und Bisexuellen und von trans Personen.

Bei einem der wertvollsten Grundstücke der ganzen Republik stehen gravierende Änderungen an: Der Mietvertrag des Kaufhauses am Münchner Marienplatz läuft aus – und die Eigentümer schmieden bereits Pläne.

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