|
01.09.2026
18:06 Uhr
|
Die Bundesregierung macht Moskau für den versuchten Sprengstoffanschlag auf dem Flughafen von Leipzig verantwortlich und will Moskau mit harten Gegenmaßnahmen treffen.

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle war am 4. August eine Sprengstoff-Drohne zwischen ukrainischen Frachtmaschinen gefunden worden: eine ukrainische Antonow im Sicherheitsbereich.
Hendrik Schmidt/picture alliance/dpa
Nach wochenlangen Ermittlungen von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten ist die Bundesregierung überzeugt davon, dass Russland hinter dem Sprengdrohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig steckt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) gaben am Dienstagabend bei einem gemeinsamen Auftritt bekannt, dass die Spuren der Ermittler nach Moskau führen. Der verwendete Sprengstoff, aber auch Bauteile und die Technik seien aus anderen Operationen Russlands bekannt. Zudem deuteten die beteiligten Täter auf einen Auftrag aus Moskau hin.
Dass Russland gegen den Westen einen „hybriden Krieg“ führt, gilt als sicher. Viele Experten glauben nun aber, dass mit dem versuchten Anschlag in Leipzig eine weit gefährlichere Stufe erreicht ist.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: